Utah: Von Salt Lake City über Traumstraßen Richtung Yellowstone Nationalpark

Utah: Von Salt Lake City über Traumstraßen Richtung Yellowstone Nationalpark

Salt Lake City ist nicht nur ein hervorragender Ausgangspunkt für die Nationalparks in Utah, er eignet sich auch bestens für eine Fahrt zum Yellowstone Nationalpark in Wyoming, Montana und Idaho. Wer ein bisschen Zeit hat sollte die Freeways meiden und sich über Nebenstraßen durch das Gebiet „Top of Utah“ Richtung Norden schlängeln. Kurz hinter Salt Lake erreicht man Ogden, im Winter Ausgangspunkt für zwei unberührte Skigebiete, im Sommer für grandiose Wanderungen. Von dort führt der Weg über Utahs farbenfrohen „Fruit Way“. Vogelfreunde sollten einen Abstecher in das Bear River Migratory Vogelschutzgebiet nahe der Stadt Brigham City machen. Für Eisenbahnfreunde lohnt sich ein Abstecher zum Golden Spike Denkmal – hier wurde 1869 der Westen der USA mit dem Osten verbunden – über die Schiene. Für ein Mittagessen lohnt sich Logan, eine Universitätsstadt mit zahlreichen kleinen Restaurants, Galerien und Shops und sehr sehenswerter Mormonenarchitektur. Weiter geht es über den Logan Canyon National Scenic Byway, eine großartige Panoramastraße, die sich entlang des Logan River durch einen Canyon schlängelt – und am Bear Lake endet. Warum die Gegend den Beinamen „Karibik der Rockies“ erhalten hat, lässt sich mit einem Blick auf den atemberaubend türkisfarbenen See, der zahlreiche Wassersportmöglichkeiten bietet, schnell erahnen. Die Panoramastraße am See entlang führt Sie direkt nach Idaho, von wo aus Sie zum ältesten Nationalpark der USA gelangen, dem Yellowstone Nationalpark.

Quelle: Utah Office of Tourism

Utah - der „Bienenstockstaat“

Utah - der „Bienenstockstaat“

Wussten Sie eigentlich…

…dass der Beiname Utahs „Beehive State“ lautet? Also „Bienenstockstaat“?
Der Bienenstock wurde von den Mormonen Pionieren 1848 als Emblem für den früheren „State of Deseret“ gewählt und im Jahr 1896, als Utah offizieller Bundestaat der USA wurde, im Siegel fortgeführt. Seit 1959 ist es das offizielle Emblem des Bundesstaates. Der Fleiß und die Emsigkeit der Bienen sind das Vorbild des Mormonenstaates.

Quelle: Utah Office of Tourism

Utah: Antelope Island State Park

Utah: Antelope Island State Park

Mitten im Großen Salzsee, 65 km nördlich von Salt Lake City, liegt Antelope Island, die größte von 10 Inseln im See. Man erreicht die (Halb-)Insel per Boot oder mit dem Auto über einen Damm. Antelope Island zeichnet sich durch 60 km Wander-, Rad- und Reitwege und weiße Sandstrände aus. Natürlich kann man im See auch schwimmen: der 12%ige Salzgehalt des Wassers vermittelt ein erhebendes Floating Erlebnis. Um sich das Salz abzuwaschen, stehen zahlreiche Duschen zur Verfügung. Der von weitem unbewohnte Eindruck der Insel täuscht gewaltig: vielmehr ist sie sehr lebendig und ein hervorragender Platz, um Wildtiere wie die namensgebenden Antilopen, Rehe, Kojoten, Luchse, verschiedene Vogelarten und besonders Bisons zu sehen, von denen rund 600 auf der Insel leben. Wer über Nacht bleiben möchte, der kann sein Wohnmobil oder Zelt auf dem Campingplatz aufschlagen und hat so die Chance, die spektakulären Sonnenauf- und -untergänge über dem Salzsee zu beobachten. Auch der Blick auf Salt Lake City und die Rocky Mountains sind atemberaubend. Der Park ist ganzjährig geöffnet, Eintritt beträgt 9 USD pro Auto, 11 USD für den Campingplatz.

Quelle: Utah Office of Tourism

In Mississippi spielt wieder der Blues

In Mississippi spielt wieder der Blues

Vom Frühling bis spät in den Herbst dauert die Saison der Bluesfestivals im Südstaat Mississippi. Das erste der großen von mehr als 50 Bühnenspektakeln in diesem Jahr ist das Juke Joint Festival in Clarksdale.

Als „Juke Joints“ kennt man im Land der Baumwolle am Mississippi urige Blueskneipen, in denen nur wenige Gitarrenlängen die Musiker von den Zuhörern trennen. Clarksdale, die Kleinstadt im Herzen des Mississippi Delta, feiert die ursprünglich schwarze Musik der Südstaaten mit dem Juke Joint Festival, dieses Jahr vom 18. bis 20. April. Mehr als ein Dutzend Juke Joints stehen hier Schulter an Schulter, und an den Abenden des Festivals spielt in jedem eine andere Band Die Lokale tragen Namen wie Messenger's, Red's Lounge oder Ground Zero. Letzterer Club ist recht neu, dafür aber umso bekannter, weil im Besitz des Schauspielers Morgan Freeman. Ihn kennt man weltweit vor allem durch den Film Miss Daisy und ihr Chauffeur, im Delta aber hat er sich auch als wahrer Kenner und Förderer des Blues profiliert. Einen Chauffeur braucht man in Clarksdale nicht. Die Stadt ist klein genug, um alle Juke Joints zu Fuß zu erreichen. Neben den Konzerten wird noch ein Filmfestival geboten, aber auch weniger Feines wie Schweinerennen. Zwischendurch ist Zeit für einen Besuch des Delta Blues Museum, das im alten Bahnhof die Geschichte des Blues im Delta, dem fruchtbaren ehemaligen Schwemmland südlich von Memphis, mit einer großen Dauerausstellung dokumentiert.

Das Juke Joint Festival von Clarksdale ist das erste große Bluesereignis einer Saison, die erst im November, mehr als 50 Festival weiter, zuende geht. Einige der Musikspektakel feiern die ganz großen Namen des Blues. So erinnert das Robert Johnson Blues Festival am 10. Mai in Crystal Springs an den Gitarristen, der seine Seele vor mehr als acht Jahrzehnten für die Musik an den Teufel verkauft hat und bald darauf tödlich vergiftet wurde. Das kleine Denkmal The Crossroads in Clarksdale erinnert mit einer Gitarre hoch an einem Pfahl an diese denkwürdige Übergabe, die sich an einer staubigen Straßenkreuzung in Mississippi zugetragen haben soll . Am 8. Mai verleiht das Grand Casino in Tunica, ein Spielcasino im Las-Vegas-Stil, die Blues Music Awards an die besten Bluesmusiker von heute. Das Elvis Presley Festival vom 6. bis 8. Juni in Tupelo feiert den Sohn einer Stadt, der entscheidend mithalf, aus dem Blues den Rock ’n’ Roll und damit die heutige Popmusik überhaupt zu formen. Das Mississippi Gulf Coast Blues and Heritage Festival in Pascagoula beweist am 5. und 6. September, wie gut sich die Golfküste von den Zerstörungen des Hurrikans Katrina erholt hat. Längst hat der Badebetrieb an einem der schönsten Strandorte Amerikas wieder begonnen. Als letztes der großen Festivals der Saison begeistert am 20 September das Delta Blues and Heritage Festival in Greenville Tausende von Besuchern; bis zum 8. November folgen noch 6 kleinere Festivals.

Quelle: Memphis VCB
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