HAPPY BIRTHDAY, Manitoba!!

HAPPY BIRTHDAY, Manitoba!!

In Manitoba heißt es im nächsten Jahr ganz groß HAPPY BIRTHDAY, denn die Provinz wird stolze 150 Jahre alt! Seit ihrer Gründung im Jahr 1870 wird jedes Jahr am 12. Mai mit dem "Manitoba Day" die Geburtsstunde der Provinz zelebriert. Zum großen Jubiläum allerdings soll das ganze Jahr über gefeiert werden. Ein Grund mehr, Manitoba  im Jahr 2020 einen Besuch abzustatten!! Viele neue Reiseideen in Nord und Süd warten darauf, erkundet zu werden.

Quelle: Denkzauber 03.12.19

Manitoba: 48 Stunden in Winnipeg

Manitoba: 48 Stunden in Winnipeg

Willkommen in Winnipeg, der Hauptstadt Manitobas! Die lebhafte Multikulti-Metropole bietet in ihren abwechslungsreichen Vierteln eine aufregende Mischung aus Architektur, Shoppingmöglichkeiten, künstlerischem Angebot und nicht zuletzt kulinarischen Überraschungen. Nutzen Sie Ihren Aufenthalt zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Canadian Museum for Human Rights, die National Historic Site The Forks oder den Assiniboine Park Zoo, oder saugen Sie einfach ein wenig der hippen Stadt-Atmosphäre ein!
1.Tag: Beginnen Sie den Tag mit einem starken Kaffee und einer der weltbesten Zimtschnecken von Tall Grass Prairie, einem stadtbekannten Bio-Bäcker in der Markthalle des The Forks Market. Der verführerische Duft von Zimt schlägt Ihnen schon beim Betreten des Gebäudes entgegen – einfach immer der Nase nach...Gut gestärkt nutzen Sie den heutigen Vormittag am besten, um sich einen ersten Überblick über Winnipeg zu verschaffen: die knapp 2-stündige Stadtrundfahrt mit der Winnipeg Trolley Company startet direkt am The Forks Market. Erfahren Sie während dieser preisgekrönten Tour an Bord eines nostalgischen Tramwagens u.a., warum Winnipeg einst als gefährlichste Stadt Kanadas galt und was es mit den Geheimnissen des imposanten Manitoba Legislative Building auf sich hat.Wie wäre es anschließend mit einem Mittagessen im Promenade Café? Genießen Sie die lokale, französische Küche mit Blick auf den Red River und die Esplanade Riel Brücke. Am anderen Ufer erkennen Sie bereits das Canadian Museum for Human Rights mit seiner einzigartigen Architektur. Erkunden Sie es am Nachmittag auf eigene Faust oder im Rahmen einer geführten Tour. Das innovative und interaktive Museum beleuchtet das Thema der Menschenrechte eindrucksvoll aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Definitiv ein Ort mit Tiefgang!
Nun haben Sie die Möglichkeit, bei einer Bootstour mit Splash Dash Water Taxi weitere Perspektiven auf Winnipeg zu genießen! Während der halbstündigen Tour erläutert der Kapitän zudem die am Wasser gelegenen Sehenswürdigkeiten – Schiff ahoi!Im Anschluss laden die Geschäfte des nahegelegenenThe Forks Market zu einer Runde Shopping ein. Von Souvenirs über Fachartikel bis hin zu (Kunst-) Handwerk – hier ist für jeden etwas dabei. Mischen Sie sich im The Common unters Volk und gönnen Sie sich ein Gläschen Bier oder Wein mit den Locals. Zum Tagesausklang wartet das elegante Passero Restaurant direkt um die Ecke.
2.Tag: Nach einem ausgiebigen Frühstück im Clementine Café im historischen Exchange District lädt dieses ehemalige Kultur- und Handelszentrum Winnipegs mit seinen Gebäuden aus den 1930er Jahren zur Erkundung ein. Heute zählt es zu Kanadas National Historic Sites und ist eines der In-Viertel der Stadt. Während einer geführten Walking Tour erfahren Sie spannende Details zum „Chicago of the North“, wie dieses Viertel auch liebevoll genannt wird.Nun steht der Besuch des Assiniboine Park Zoos am Rande der Stadt auf dem Programm. Im Ausstellungsbereich „Journey to Churchill“ erhalten Sie einen Vorgeschmack auf die subarktischen Arten und Landschaften aus Manitobas Norden. Der Anblick der schwimmenden Eisbären im Unterwasser-Glastunnel wird Sie nicht mehr loslassen.Bei Ihrem Mittagessen im Qualico Family Centre Restaurant haben Sie einen fantastischen Blick auf den Assiniboine Park. Wen es eher in die Innenstadt zurückzieht, könnte zur Mittagszeit auch an einem kulinarischen Rundgang mit Culinary Adventures Co. teilnehmen. Die Genießer-Touren werden zu verschiedenen Themen angeboten.Das The Manitoba Museum nimmt Sie am Nachmittag mit auf eine naturhistorische Zeitreise durch Manitobas weite und vielseitige Landschaften, von der arktischen Küste bis zu den Weiten der Prärie. Das museumseigene Planetarium begeistert darüber hinaus ebenso wie die naturwissenschaftliche Ausstellung mit mehr als 100 Mitmach-Exponaten. Alternativ kommt ein Besuch des WAG Inuit Art Centre in Frage. Mit mehr als 13.000 Exponaten beherbergt es die weltweit größte Sammlung an zeitgenössischer und traditioneller Kunst der Inuit. Dank erzählter Geschichten, Videoeinspielungen und moderner Technologien werden die Ausstellungsstücke hier in einen kulturellen und historischen Kontext gesetzt. Das WAG Inuit Art Centre ist Teil der Winnipeg Art Gallery und öffnet seine Pforten im Herbst 2020. Genießen Sie den Abend bei leckerem Essen und hausgebrauten Bieren in der trendigen Nonsuch Brasserie & Brewery und lassen Sie die zwei intensiven und ereignisreichen Tage in der Hauptstadt Manitobas dabei Revue passieren.

Quelle: Denkzauber 03.12.19

Manitoba: Neu in Churchill - Polar Bears International House

Manitoba: Neu in Churchill - Polar Bears International House

Anfang November wurde in zentraler Lage in Churchill das neue Informationszentrum von Polar Bears International (PBI) eröffnet. Das PBI House informiert Besucher über die Situation der Eisbären der Hudson Bay, die Auswirkungen des Klimawandels auf ihren Lebensraum - das arktische Meereis - sowie ansässige Forschungsarbeiten. Es zeigt dabei auf, wie jeder einzelne zum Schutz der Eisbären beitragen kann. Neben modernen Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen mit Live Cams von Eisbären, Belugas und Nordlichtern, stehen im Polar Bears International House auch Unterkünfte für Gastwissenschaftler zur Verfügung. Es ist damit Dreh- und Angelpunkt für die Forschung und Aufklärung zum Schutz der Eisbären.
Seit mehr als 25 Jahren setzt sich die gemeinnützige Organisation Polar Bears International mit Forschungs-, Bildungs- und Aktionsprogrammen für den Schutz der Eisbären ein. Die Organisation arbeitet mit der nordamerikanischen Association of Zoos and Aquariums zusammen, um entsprechende Bildungsprogramme zu erstellen.

Quelle: Denkzauber 03.12.19

Manitoba gewinnt doppelt bei den Canadian Tourism Awards

Manitoba gewinnt doppelt bei den Canadian Tourism Awards

Bei den diesjährigen Canadian Tourism Awards, die im November von der Tourism Industry Association of Canada (TIAC) in Ottawa verliehen wurden, hat Manitoba gleich doppelt abgeräumt:
Der Air Transat Responsible Tourism Award, der alljährlich an ein kanadisches Unternehmen mit herausragendem Beitrag zur Ausübung und Förderung eines verantwortungsvollen Tourismus vergeben wird, ging in diesem Jahr an das Oak Hammock Marsh Interpretive Centre. Das Vogelbeobachtungszentrum liegt in Stonewall, keine 45 Minuten nördlich der Provinzhauptstadt Winnipeg, inmitten eines für die Prärielandschaft typischen Sumpfgebietes. Das rund 36 km2 große Schutzgebiet ist einer der angesagtesten Orte Nordamerikas zur Beobachtung von Wildvögeln und nicht nur bei Ornithologen beliebt. Über 300 Vogelarten sind hier zu Hause. Während des Vogelzuges im Frühjahr und Herbst machen darüber hinaus bis zu 400.000 Kanadagänse und andere Wasservögel an diesem Ort Station und liefern dabei eine geräuschvolle Pracht-Parade am Himmel. Mitarbeiter des Informationszentrums bieten das ganze Jahr über spezielle Touren zu unterschiedlichen Themen rund um Vögel und Sumpfgebiet an. Das Oak Hammock Marsh Interpretive Centre gehört zu den Canadian Signature Experiences.
Der Hilton Small Business of the Year Award wird alljährlich an ein Tourismus-Unternehmen (mit weniger als 20 Mitarbeitern) vergeben, das die besten Praktiken der Branche in allen Aspekten seiner Geschäftstätigkeit vorlebt und somit ein Beispiel für herausragende Leistungen in der Tourismusbranche ist. Dieser Preis ging in diesem Jahr an die Winnipeg Trolley Company. Wie die alten Straßenbahnen der Winnipeg Electric Company, die einst durch die Straßen der Provinzhauptstadt fuhren, fügen sich ihre nostalgischen Tramwagen in das Straßenbild Winnipegs, in dem die wunderbare Architektur des frühen 20. Jahrhunderts auch heute noch zu finden ist. Im Angebot sind Besichtigungs-, Brauerei- und Geistertouren.

Quelle: Denkzauber 03.12.19

Manitoba: Inuit Art Centre eröffnet im Herbst 2020

Manitoba: Inuit Art Centre eröffnet im Herbst 2020

Nach mehrjähriger Bauzeit wird das neue Inuit Art Centre als Teil der Winnipeg Art Gallery (WAG) im Herbst 2020 eröffnet. Die weltweit größte öffentliche Sammlung zeitgenössischer und traditioneller Kunst der Inuit besteht aus mehr als 13.500 Exponaten und bereichert mit ihrer Einzigartigkeit die kanadische Kunstszene. Durch erzählte Geschichten und Videoeinspielungen sowie interaktive Elemente werden die Ausstellungsstücke in einen kulturellen und historischen Kontext gesetzt. Beim Bau des neuen WAG Inuit Art Centres hat sich der Architekt Michael Maltzan durch die Landschaft, das Licht und die Menschen des Nordens inspiriert lassen. Das innovative Gebäude befindet sich direkt neben dem bisherigen Gebäude der Winnipeg Art Gallery, mit dem es auf allen Etagen verbunden ist.

Quelle: Denkzauber 03.12.19

Northwest Territories: Auf Moschusochsen-Safari im Aulavik National Park

Northwest Territories: Auf Moschusochsen-Safari im Aulavik National Park

Hoch im Norden, am äußersten Rand der Landkarte, liegt auf einer Insel, die so groß ist wie Irland, aber nur 112 Einwohner zählt, der wohl idyllischste Nationalpark der Welt. Der Aulavik National Park begeistert mit den üppigen Ebenen der nördlichen Banks Island und ist mit seinen kristallklaren Flüssen, zotteligen Moschusochsen, brütenden Vögeln, altertümlichen Artefakten und jeder Menge weiterer Besonderheiten ein arktisches Paradies. Wir verraten gerne, warum...
Der nimmermüde Thomson River gilt weithin als der nördlichste befahrbare Fluss. Auch wenn er nur als winziger Tropfen Eiswasser in den kahlen Hochebenen von Banks Island geboren wird, so nimmt er  auf seinem 160 km langen Weg Richtung Norden durch eine weite, sanfte, baumlose und totenstille Landschaft doch reichlich Schmelzwasser auf, bevor er sich schließlich in den Arktischen Ozean ergießt. Den größten Teil seiner Strecke legt er durch das Herz des Aulavik National Parks zurück und bietet dabei einen sanften Wasserweg (ohne Stromschnellen oder Portagen), auf dem Kanuten und Kayaker die Schönheit des Parks genießen können. Paddler benötigen in der Regel drei Wochen, um den Fluss zwischen der südlichen Parkgrenze und Castel Bay an der historischen M’Clure Strait hinunterzufahren. Die beste Zeit für eine Paddeltour ist von Ende Juni bis Ende Juli, wenn nach einsetzendem Tauwetter der Schmelzwasserabfluss des Frühlings genutzt werden kann. 
Ein Besuch des Aulavik National Parks gleicht einer Moschusochsen-Safari! Die Huftiere aus der Eiszeit versammeln sich hier in verblüffend hoher Zahl. Die bei den Inuit als Umingmak bekannten 600-Pfünder gehören zur Familie der Schafe und liefern die Qiviut – die wärmste Wolle der Welt. Wissenschaftler schätzen, dass etwa zwei Drittel des weltweiten Bestandes an Moschusochsen auf Banks Island zu Hause ist, davon eine große Zahl – immerhin mehr als 10.000 Exemplare – im Aulavik National Park. Das Flusstal des Thomsen River bietet den Tieren ein besonders nahrhaftes Weideland, in dem sie die Paddler stets im Blick haben. Obwohl sie normalerweise friedlich und gelassen sind, haben Moschusochsen furchterregende Hörner und einen entschlossenen Charakter, so dass man sich ihnen besser nicht nähern sollte.
Der Aulavik National Park hat keine Wanderwege. Er benötigt auch gar keine: Die Landschaft ist offen und einladend und bietet lange Sichtlinien und nur wenige natürliche Barrieren. Wanderer können in jede beliebige Richtung losmarschieren und dabei das kontinuierliche Tageslicht des Sommers, eine mit farbenfrohen Wildblumen überzogene Tundralandschaft, eine üppige Vogelwelt, häufige Sichtungen von Moschusochsen und gelegentliche archäologische Stätten der Inuit  genießen.
Auch wenn es im Aulavik National Park keine Bäume gibt, ist er jedoch keinesfalls mit Ödland gleichzusetzen!  Obwohl die höchsten Pflanzen knöchelhohe arktische Weiden sind, gleicht die Landschaft im Sommer einem farbenfrohen Quilt, gezeichnet von mehr als 150 Arten blühender Pflanzen, die durch das dauerhafte Tageslicht regelrecht zu glühen scheinen. Wanderer und Paddler dürfen sich über schimmernde Felder aus leuchtend rotem Steinbrech, strahlend gelber Arnika, zarten arktischen Rosen, hellen Büscheln aus haarigem Läusekraut, flauschiger arktischer Baumwolle und flaumigen Weidenkätzchen freuen. Nach Süden ausgerichtete Hänge scheinen ganz besonders intensiv. Allerdings muss man zur rechten Zeit am richtigen Ort sein: Bereits Mitte August sind die meisten Pflanzen verblüht und bereiten sich auf den Beginn des Winters vor, der nur noch wenige Wochen entfernt ist.
Für einen Fluss, der sich 600 Kilometer nördlich des Polarkreises befindet, verfügt der Thomsen River über eine bemerkenswerte Vielfalt an Fischen. Sechs Süßwasserarten nennen den Fluss ihr Zuhause: Seeforellen, zwei Maränenarten, Neunstachliger Stichling, Vierhörniger Seeskorpion und vor allem Seesaibling. Der Fluss ist ein wichtiges Laichgebiet und Lebensraum für den saftigen Saibling, der sogar in den größeren Seen des Nationalparks gefunden werden kann, wie beispielsweise dem Nangmagvik. Angler müssen allerdings über eine gültige Angellizenz für den Nationalpark verfügen.
Etwas außerhalb des Aulavik National Parks liegt in der Mercy Bay östlich des Thomsen River eines der wichtigsten Schiffswracks der Arktis. Die HMS Investigator erreichte im Jahr 1850 unter dem Kommando von Robert M'Clure im Rahmen der umfangreichen Suche nach der Franklin Expedition arktische Gewässer. Hier, nur 150 Meter vor der Nordküste von Banks Island, wurde das Schiff im Eis eingeklemmt und sank schließlich. Am nahegelegenen Ufer verblieben Fassdauben, Kohlenhalden und Artefakte aus Metall. Das Schiff selbst wurde erst im Jahr 2010 durch Taucher von Parks Canada Divers wiederentdeckt. Es steckt, noch nahezu völlig intakt, nur acht Meter unter der Wasseroberfläche aufrecht im Schlick.

Quelle: Denkzauber 03.12.19
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