Saskatchewan: VIA Rail - Neuer Fahrplan des "The Canadian"

Saskatchewan: VIA Rail - Neuer Fahrplan des "The Canadian" ...

... ermutigt zu Stopover in Saskatoon. Mit einem neuen Fahrplan für ihre transkanadische Strecke The Canadian startet VIA Rail in den kommenden Sommer. Gab es zuvor nur einen Nachtstopp in Saskatoon, kommt der Zug nun dienstags und freitags vormittags um 10.50 Uhr an diesem Bahnhof an. Damit ergeben sich neue und ganz hervorragende Möglichkeiten, die Bahnreise an dieser Stelle zu unterbrechen und einen mehrtägigen Stopover in Saskatoon und Umgebung einzulegen! Es gilt zu beachten, dass der Bahnhof in Saskatoon etwas außerhalb der Stadt liegt.
 
Quelle: Denkzauber 05.12.19

Saskatchewan: Wanuskewin Heritage Park erhält Tourism Award

Saskatchewan: Wanuskewin Heritage Park erhält Tourism Award

Im November hat die Tourism Industry Association of Canada (TIAC) in Ottawa die diesjährigen Canadian Tourism Awards verliehen. Der Wanuskewin Heritage Park wurde dabei mit dem ITAC Indigenous Tourism Award gewürdigt! Dieser Preis zeichnet alljährlich ein indigenes Tourismusunternehmen aus, das sich in besonderem Maße für die  Entwicklung, Förderung und Bereitstellung eines authentischen, innovativen und inhaltlich wertvollen indigenen Erlebnisses für Besucher einsetzt. Seit langem schon gehört der Wanuskewin Heritage Park vor den Toren Saskatoons zu Kanadas National Historic Sites. Im Moment wartet er auf seine Ernennung zum UNESCO Weltkulturerbe.
Seit mehr als 6.400 Jahren versammelten sich an seinem Standort die nördlichen Prärieindianer, um gemeinsam zur Jagd zu gehen. Heute werden hier Besucher auf eine Zeitreise in die Vergangenheit geschickt. Bei Tanz-Darbietungen, Ausstellungen indigener Kunst, Mitmach-Programmen, Story Telling und Tipi Camps gibt es authentische First Nations Kultur zum Anfassen. Das Restaurant des Wanuskewin Heritage Parks zählt darüber hinaus zu den besten indigenen Restaurants in ganz Kanada. Traditionelle Komponenten der First Nations Küche werden hier mit moderner Esskultur verbunden. Ab nächstem Jahr wird im Park auch wieder eine Herde mächtiger Präriebisons zu Hause sein.
 
Quelle: Denkzauber 05.12.19

My tent is my castle: „Best of Camping“ in Saskatchewans Naturparks

My tent is my castle: „Best of Camping“ in Saskatchewans Naturparks

Das sympathische Saskatchewan im Herzen der kanadischen Prärie ist ein echter Geheimtipp! Mit über 100.000 Seen und zahlreichen tosenden Flüssen, riesigen Wäldern im Norden und hügeligen Graslandschaften im Süden lockt es mit unberührter Naturidylle und schier grenzenloser Weite! Dabei bricht die sonnenverwöhnteste aller kanadischen Provinzen auch noch regelmäßig sämtliche Schönwetter-Rekorde und bietet somit beste Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Sommerurlaub. Und wie könnte man der Natur näher sein, als bei einem tiefenentspannten Campingurlaub? Höchste Zeit für ein „Best of Camping“ in Saskatchewans Naturparks!
Echtes „Southwestern Flair“ gibt es im Cypress Hills Interprovincial Park im äußersten Südwesten der Provinz. An diesem farbenfrohen Hochplateau – übrigens die höchste Landerhebung zwischen den Rocky Mountains und Labrador – trifft die weite, offene Prärie auf majestätische Kiefernwälder. Die Cypress Hills sind ein ideales Reiseziel für Familien. Steile Anstiege, üppige Täler und ein Hauch von Pinienduft verleihen der Region eine Gebirgsatmosphäre, die perfekt geeignet ist für Wanderungen und Outdoor-Abenteuer. Für jede Menge Spaß abseits der Wanderwege sorgen Ziplining, eine Kletterwand, ein Freibad, Tennisplätze, ein Golfplatz, Minigolf, Reitangebote und eine Sternwarte. Außerdem befindet sich die Fort Walsh National Historic Site, die Historic Reesor Ranch, Treeosix Adventure Parks sowie das T.Rex Discovery Centre in der Nähe. Mehrere Campingplätze mit insgesamt 608 Stellplätzen befinden sich im East Block des Cypress Hills Interprovincial Parks unweit der Seen Loch Leven und Loch Lomond.
Der Prince Albert National Park gilt weitläufig als Tor zum wilden und waldigen Norden Saskatchewans. Hier, am südlichen Zipfel des größten Waldgebietes Kanadas, befindet sich ein Mosaik aus Wäldern, Tundramoos und Seen, das den borealen Nadelwald ausmacht und an Schönheit kaum zu übertreffen ist. Die Aussicht, auf wild lebende Tiere wie Elche, Wölfe oder Wapitis zu treffen, ist in diesem Park ausgesprochen groß. Das touristische Zentrum mit Hotels, Restaurants und Geschäften befindet sich in dem kleinen Ferienörtchen Waskesiu am gleichnamigen See. Der dortige Yachthafen beheimatet das Waskesiu Marina Adventure Centre, wo Bootstouren starten und diverse Wassersportgeräte ausgeliehen werden können. Weitere Unternehmungen im Park werden von Treeosix Adventure Parks, am Elk Ridge Golf Course sowie der Sturgeon River Ranch angeboten. Die Campingplätze wie Red Deer oder Beaver Glen (wo Parks Canada übrigens die gemütlichen oTENTiks vermietet – eine Mischung aus Zelt und Cabin) befinden sich in direkter Nähe zu den Annehmlichkeiten von Waskesiu. Darüber hinaus gibt es im Park diverse Backcountry Campingplätze, die nur zu Fuß zu erreichen sind.
Der Espenwald und die Seen des Moose Mountain Provincial Parks liegen inmitten der Graslandschaft Saskatchewans. Am Nordufer des Lake Kenosee bietet der Park viele Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten, darunter einen großen Strand, einen Bootsanleger, einen Tennisplatz, einen 18-Loch-Golfplatz sowie diverse Beachvolleyball-Plätze. Unbedingt besuchen sollte man den nahegelegenen Cannington Manor Provincial Historic Park, das Rutschenparadies Kenosee Superslides, die Kenosee Lake Riding Academy oder das Autokino Prairie Dog Drive-In. Der Campingplatz befindet sich in zentraler Lage am Lake Kenosee. 
Etwas beschaulich geht’s im Meadow Lake Provincial Park im Nordwesten Saskatchewans zu. Wie Perlen an einer Kette reihen sich hier glitzernde Seen auf einer Länge von mehr als 100 km aneinander. Über 20 Stück sind es, manche groß und beeindruckend, manche klein und gemütlich. Viele bieten Freizeitspaß für Wasserratten und Sonnenanbeter. Barfuß mit Sand zwischen den Zehen spaziert es sich hier am besten entlang der langen Sandstrände. Auf einer Gesamtfläche von 1.600 km² ist die zauberhafte Wasserlandschaft des Meadow Lake Provincial Parks umrahmt von einem dichten borealen Wald. Unzählige Wildblumen wachsen zwischen den Bäumen und überziehen die Landschaft mit bunten Teppichen. Quer durch den Park führt der Boreal Trail auf einer Länge von 120 km von Ost nach West durch die üppigen Wälder, vorbei an den glitzernden Seen und entlang des gewundenen Flusslaufs des Waterhen River. Der Park bietet 12 Campingplätze mit insgesamt mehr als 800 Stellplätzen, die die unterschiedlichsten Campingerlebnisse bieten.
Weite, offene Ebenen bekommen die Besucher des Grasslands National Parks im Süden Saskatchewans an der Grenze zum US Bundesstaat Montana zu Gesicht. Der Park ist Kanadas einziger Nationalpark, der eine der letzten intakten und ursprünglichen Graslandschaften der nordamerikanischen Prärie schützt. Das abwechslungsreiche Terrain mit hügeligem Grasland, verwitterten Klippen und mysteriösen Badlands lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein. Hier wimmelt es von wild lebenden Tieren wie Kaninchenkauzen oder den Schwarzschwanz-Präriehunden und auch eine Herde stattlicher Prärie-Bisons ist hier inzwischen wieder zu Hause. Sowohl im West- als auch im East-Block des Grasslands National Parks befinden sich kleinere, einfache Campingplätze, an denen Parks Canada ebenfalls oTENTiks sowie auch Tipis vermietet. Darüber hinaus gibt es im Park einige Backcountry Campingplätze, die nur zu Fuß zu erreichen sind.
Wildnis vom Feinsten gibt es im Lac La Ronge Provincial Park rund 2 ½ Autostunden nördlich von Prince Albert. Er ist der größte Provincial Park Saskatchewans und besticht mit mehr als 100 Seen, die zusammen ein Drittel der gesamten Parkfläche ausmachen. Wen wundert es, dass die Region in Nah und Fern bekannt ist für ihre tollen Outdoor-Erlebnisse rund ums Wasser. Im Mittelpunkt steht hierbei der 64 km lange Lac La Ronge, in dem sich über 1.000 kleine Inseln tummeln. Auch die Stromschnellen der Otter Rapids und der Wasserfall Nistowiak Falls sind hier zu finden. Die Holy Trinity Anglican Church, eine Provincial und National Historic Site, können per Boot erreicht werden. Der lokale Anbieter Churchill River Canoe Outfitters vermietet entsprechendes Equipment und bietet geführte Kanu-Touren in der Region an. Der  Lac La Ronge Provincial Park hat fünf Campingplätze mit insgesamt 236 Stellplätzen – einer schöner als der andere!
Im Saskatchewan Landing Provincial Park rund 50 km nördlich von Swift Current prägt der riesige Stausee Lake Diefenbaker die Szenerie. Der South Saskatchewan River weitet sich inmitten der hügeligen Graslandschaft der Prärie hier auf bis zu 6 km – und das auf einer Länge von insgesamt 225 km – und bietet dabei jede Menge Freizeitspaß rund ums Wasser. Am gemütlichen Yachthafen „Anchor Marine“ kann man Angel- und Paddelboote, aber auch  Kajaks oder Kanus ausleihen. Die sanften Hügelketten entlang des Seeufers können bestens zu Fuß erkundet werden. Vom kurzen Spaziergang bis zur mehrstündigen Wanderung ist alles zu haben, ganz nach Lust und Laune. Die Chancen, unterwegs auf Maultierhirsche, Gabelböcke, Rotluchse oder den imposanten Steinadler zu treffen, stehen gut! Saskatchewan Landing gewann an großer Bedeutung, als hier Ende des 19. Jahrhunderts eine Fährverbindung über den  South Saskatchewan River eingerichtet wurde. Die Geschichte des Orts wird noch heute im historischen Goodwin House erzählt. Auch ein Ausflug zum Great Sand Hills Ecological Reserve lässt sich von hier aus gut einplanen. Die Campingplätze des Saskatchewan Landing Provincial Parks verfügt über insgesamt 312 Stellplätze.
Durch seine Lage in einem üppigen Waldgebiet an der Grenze zu Saskatchewans Nachbarprovinz Manitoba ist der Duck Mountain Provincial Park ein Zufluchtsort für Outdoor-Entdecker. Seine zwei  Seen bieten beste Voraussetzungen zum Schwimmen, Spielen an den schönen Sandstränden oder Angeln. Der Park bietet mehrere Wege für Wanderer und Radfahrer, außerdem Golf, Minigolf, Kanuausflüge und Tennis. Die Campingplätze liegen idyllisch am Madge Lake und bieten insgesamt 352 Stellplätze.

Quelle: Denkzauber 05.12.19

Gangster-Romantik in Saskatchewan: Die Big Muddy Badlands

Gangster-Romantik in Saskatchewan: Die Big Muddy Badlands

Ehrlich gesagt hatte ich ja mit einer matschigen Angelegenheit gerechnet, als wir am Morgen zu den Big Muddy Badlands im äußersten Südosten Saskatchewans aufgebrochen sind. Matschig und vielleicht auch ein bisschen öde. Aber wie heißt es so schön? Saskatchewan ist immer wieder für eine Überraschung gut – wie wahr! „Muddy“ ist hier rein gar nichts – wie auch, bei schönstem Prärie-Sonnenschein?!? Und öde schon gleich dreimal nicht …
Unser Ziel heißt Coronach. In der gemütlichen Kleinstadt rund 2 Autostunden südlich von Regina starten die geführten Touren durch die Big Muddy Badlands. Bereits im Vorfeld hatten wir uns für eine Ganztagestour entschieden und entsprechend vorreserviert. Voller gespannter Vorfreude besteigen wir jetzt den kleinen Bus und werden von der netten Reiseleiterin Cindy begrüßt. Vor uns liegt eine 180 km lange Tour, bei der wir 9 verschiedene Stationen besuchen werden. Die faszinierende Landschaft der Badlands hatten wir schon bei der Anreise bewundert. Mein Blick klebt am Fenster und ich sehe, wie verwitterte Spitzkuppen, kegelförmige Hügel, steile Klippen und Formationen aus erodierten Ton- und Sandsteinablagerungen an mir vorbei ziehen. Manche sehen wie versteinerte Baumstämme aus. Cindy erklärt uns, dass die hügelige Szenerie des Big Muddy Valley am Ende der letzten Eiszeit durch riesige Mengen an Schmelzwasser entstanden ist. Die Erosionsrinne aus Sandstein führt von Willow Bunch in Saskatchewan bis nach Plentywood in Montana. Ganze 55 km ist das Tal lang, 3,2 km breit und bis zu 160 m tief. Über die Jahrhunderte hinweg haben weitere Erosionen die Hügel abgerundet sowie Gänge und Höhlen gebildet, die die Region so interessant machen. Wir lernen, dass die Big Muddy Badlands ihrem Namen alle Ehre machen – wenn es regnet. Der Boden der Region ist sehr locker und enthält jede Menge schluffigen Lehm, der bei Nässe extrem matschig und rutschig wird. Ich lag also doch gar nicht so schlecht mit meiner ersten Vermutung… Wie schön, dass heute die Sonne scheint – wie eigentlich fast immer im Sommer in Saskatchewan!
Nicht zu übersehen türmt sich in der Ferne nun der Castle Butte auf. Der 70 m hohe Felsen aus Sandstein und gepresstem Ton hebt sich mächtig aus der flachen Prärielandschaft empor und erinnert mich irgendwie an den Ayers Rock in Australien. Phänomenal! Castle Butte diente schon seit jeher als Orientierungspunkt - den Gesetzeshütern der Royal North West Mounted Police, den frühen Siedlern und auch bereits den First Nations. Überreste der Ureinwohner sind überall in der Region zu finden: zeremonielle Kreise, historische Buffalo Jumps, die zur Bisonjagd genutzt wurden, und nicht zuletzt außergewöhnliche Steinbilder, die Namen wie Minton Turtle oder Big Beaver Buffalo tragen und zur Mystik und Magie der Landschaft beitragen.
Wir fahren weiter und es dauert nicht lange, bis wir auf die Spuren eines wilden Haufens Gesetzloser stoßen, die die Region Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in Angst und Schrecken versetzten. Als im Gebiet hinter der nur 20 km (oder einen Hügel weit) entfernten Grenze zum heutigen U.S. Bundesstaat Montana strengere Gesetze zur Verbrechensbekämpfung eingeführt wurden, nahmen die Gangster Kurs auf Kanada, um mal eben in den vielen Höhlen und Gängen der Big Muddy Badlands zu „verschwinden“ und sich vor Ordnungshütern und Verfolgern zu verstecken. Kaum jemand lebte zu dieser Zeit in der Region und der nächste größere Posten der Royal North West Mounted Police lag ca. 150 km westlich in Wood Mountain – mit dem Pferd ein 2-3-tägiger Ritt. In Big Muddy selbst gab es lediglich eine kleine und dünn besetzte Polizeistation. Patrouillen waren spärlich und unregelmäßig – ideale Bedingungen für die Gesetzlosen. Gewaltandrohungen und Einschüchterungen stellten sicher, dass die wenigen Bewohner der Region die Aktivitäten der Gangster tolerierten oder sogar mit helfender Hand zur Seite standen.
Schurken wie Dutch Henry oder Butch Cassidy tauchten regelmäßig in Big Muddy auf. Letzterer war zunächst ein braver Viehzüchter, bevor er zum Bank- und Eisenbahnräuber avancierte, Chef der Bande „The Wild Bunch“ („Der wilde Haufen“) wurde und gemeinsam mit „Sundance Kid“ Ende der 1890er Jahre sein Unwesen trieb. Butch Cassidy war es auch, der zu dieser Zeit den sogenannten „Outlaw Trail“ organisierte – den Treck der Gesetzlosen, welcher sich von Saskatchewan über Montana, Colorado und Arizona bis nach Mexiko schlängelte. Die Big Muddy Badlands formten dabei das nördliche Ende des Trails. Der gewiefte Verbrecher sorgte dafür, dass den Flüchtigen entlang des Trails alle 15 – 20 km von einem freundlichen (oder verängstigten?!?) Farmer ein frisches Pferd zur Verfügung gestellt wurde. Eine Ranch außerhalb von Big Beaver war dabei die erste Station. Verfolger und Gesetzeshüter sahen die Verbrecher fast immer nur von hinten und wurden frustriert in einer Staubwolke zurückgelassen.
Einen Hauch der altmodischen Gangster-Romantik kann ich am eigenen Leib spüren, als uns Cindy in die Outlaw Cave von Sam Kelly führt. Der gefährlichste aller Schurken konnte angeblich einer Kuh aus 100 Yards Entfernung ein Horn wegschießen. Brutale Bank- und Zugüberfälle sowie Viehdiebstahl standen bei ihm auf der Tagesordnung. Mehrere Jahre lebte der Gesetzlose in seiner Höhle in Big Muddy, bevor er sich entschloss, auf den rechten Pfad zurück zu kehren und sein Leben als braver Farmer in Saskatchewan zu beschließen. Er starb mit fast 80 Jahren eines natürlichen Todes.
Als unsere Big Muddy-Tour am Abend in Coronach zu Ende geht, liegt ein spannender und faszinierender Tag hinter uns. Wie ich schon sagte: Saskatchewan ist immer wieder für eine Überraschung gut!           

Quelle: Denkzauber 05.12.19

HAPPY BIRTHDAY, Manitoba!!

HAPPY BIRTHDAY, Manitoba!!

In Manitoba heißt es im nächsten Jahr ganz groß HAPPY BIRTHDAY, denn die Provinz wird stolze 150 Jahre alt! Seit ihrer Gründung im Jahr 1870 wird jedes Jahr am 12. Mai mit dem "Manitoba Day" die Geburtsstunde der Provinz zelebriert. Zum großen Jubiläum allerdings soll das ganze Jahr über gefeiert werden. Ein Grund mehr, Manitoba  im Jahr 2020 einen Besuch abzustatten!! Viele neue Reiseideen in Nord und Süd warten darauf, erkundet zu werden.

Quelle: Denkzauber 03.12.19

Manitoba: 48 Stunden in Winnipeg

Manitoba: 48 Stunden in Winnipeg

Willkommen in Winnipeg, der Hauptstadt Manitobas! Die lebhafte Multikulti-Metropole bietet in ihren abwechslungsreichen Vierteln eine aufregende Mischung aus Architektur, Shoppingmöglichkeiten, künstlerischem Angebot und nicht zuletzt kulinarischen Überraschungen. Nutzen Sie Ihren Aufenthalt zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Canadian Museum for Human Rights, die National Historic Site The Forks oder den Assiniboine Park Zoo, oder saugen Sie einfach ein wenig der hippen Stadt-Atmosphäre ein!
1.Tag: Beginnen Sie den Tag mit einem starken Kaffee und einer der weltbesten Zimtschnecken von Tall Grass Prairie, einem stadtbekannten Bio-Bäcker in der Markthalle des The Forks Market. Der verführerische Duft von Zimt schlägt Ihnen schon beim Betreten des Gebäudes entgegen – einfach immer der Nase nach...Gut gestärkt nutzen Sie den heutigen Vormittag am besten, um sich einen ersten Überblick über Winnipeg zu verschaffen: die knapp 2-stündige Stadtrundfahrt mit der Winnipeg Trolley Company startet direkt am The Forks Market. Erfahren Sie während dieser preisgekrönten Tour an Bord eines nostalgischen Tramwagens u.a., warum Winnipeg einst als gefährlichste Stadt Kanadas galt und was es mit den Geheimnissen des imposanten Manitoba Legislative Building auf sich hat.Wie wäre es anschließend mit einem Mittagessen im Promenade Café? Genießen Sie die lokale, französische Küche mit Blick auf den Red River und die Esplanade Riel Brücke. Am anderen Ufer erkennen Sie bereits das Canadian Museum for Human Rights mit seiner einzigartigen Architektur. Erkunden Sie es am Nachmittag auf eigene Faust oder im Rahmen einer geführten Tour. Das innovative und interaktive Museum beleuchtet das Thema der Menschenrechte eindrucksvoll aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Definitiv ein Ort mit Tiefgang!
Nun haben Sie die Möglichkeit, bei einer Bootstour mit Splash Dash Water Taxi weitere Perspektiven auf Winnipeg zu genießen! Während der halbstündigen Tour erläutert der Kapitän zudem die am Wasser gelegenen Sehenswürdigkeiten – Schiff ahoi!Im Anschluss laden die Geschäfte des nahegelegenenThe Forks Market zu einer Runde Shopping ein. Von Souvenirs über Fachartikel bis hin zu (Kunst-) Handwerk – hier ist für jeden etwas dabei. Mischen Sie sich im The Common unters Volk und gönnen Sie sich ein Gläschen Bier oder Wein mit den Locals. Zum Tagesausklang wartet das elegante Passero Restaurant direkt um die Ecke.
2.Tag: Nach einem ausgiebigen Frühstück im Clementine Café im historischen Exchange District lädt dieses ehemalige Kultur- und Handelszentrum Winnipegs mit seinen Gebäuden aus den 1930er Jahren zur Erkundung ein. Heute zählt es zu Kanadas National Historic Sites und ist eines der In-Viertel der Stadt. Während einer geführten Walking Tour erfahren Sie spannende Details zum „Chicago of the North“, wie dieses Viertel auch liebevoll genannt wird.Nun steht der Besuch des Assiniboine Park Zoos am Rande der Stadt auf dem Programm. Im Ausstellungsbereich „Journey to Churchill“ erhalten Sie einen Vorgeschmack auf die subarktischen Arten und Landschaften aus Manitobas Norden. Der Anblick der schwimmenden Eisbären im Unterwasser-Glastunnel wird Sie nicht mehr loslassen.Bei Ihrem Mittagessen im Qualico Family Centre Restaurant haben Sie einen fantastischen Blick auf den Assiniboine Park. Wen es eher in die Innenstadt zurückzieht, könnte zur Mittagszeit auch an einem kulinarischen Rundgang mit Culinary Adventures Co. teilnehmen. Die Genießer-Touren werden zu verschiedenen Themen angeboten.Das The Manitoba Museum nimmt Sie am Nachmittag mit auf eine naturhistorische Zeitreise durch Manitobas weite und vielseitige Landschaften, von der arktischen Küste bis zu den Weiten der Prärie. Das museumseigene Planetarium begeistert darüber hinaus ebenso wie die naturwissenschaftliche Ausstellung mit mehr als 100 Mitmach-Exponaten. Alternativ kommt ein Besuch des WAG Inuit Art Centre in Frage. Mit mehr als 13.000 Exponaten beherbergt es die weltweit größte Sammlung an zeitgenössischer und traditioneller Kunst der Inuit. Dank erzählter Geschichten, Videoeinspielungen und moderner Technologien werden die Ausstellungsstücke hier in einen kulturellen und historischen Kontext gesetzt. Das WAG Inuit Art Centre ist Teil der Winnipeg Art Gallery und öffnet seine Pforten im Herbst 2020. Genießen Sie den Abend bei leckerem Essen und hausgebrauten Bieren in der trendigen Nonsuch Brasserie & Brewery und lassen Sie die zwei intensiven und ereignisreichen Tage in der Hauptstadt Manitobas dabei Revue passieren.

Quelle: Denkzauber 03.12.19
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